Das Ranglistenturnier wurde in diesem Jahr erstmals zu Beginn der neuen Saison am ersten September-Wochenende ausgetragen. Dieser Termin - das letzte Ferienwochenende - wurde als Fixtermin für das RL-Turnier festgelegt. Damit wird zum einen der enge Terminplan im Juni etwas entzerrt und zum anderen kann die Gruppeneinteilung nach der aktuellen, neuen Rangliste erfolgen.

 

In diesem Jahr fand das Turnier auf der Max Munich Brunnthal statt. Die 127 Teilnehmer/Innen mussten mit anspruchsvollen Bahnverhältnissen zurechtkommen.

Bei den Frauen wurden die RL-Klassen A/B/C und D/E/F und bei den Männern die Klassen A/B und D/E/F zusammengefasst. Die RL-Klasse C der Männer spielte in einer eigenen Gruppe.

Aus jeder Gruppe qualifizierten sich die nach Vor- und Zwischenlauf besten 5 Spieler/Innen für das Stepladder-KO-Finale.

Frauen A/B/C:

Das Finale erreichten Eva Lindner / MKV mit 2.243 Pins (Schnitt 186,92 Pins), Marina Weiske / BAL mit 2.177 Pins (Schnitt 181,42 Pins), Jessica Dozauer / MKV mit 2.143 Pins (Schnitt 178,58 Pins), Diana Weninger / BVU mit 2.141 Pins (Schnitt 178,42 Pins) und Stefanie Jencz / PFA mit 2.139 Pins (Schnitt 178,25 Pins).

Im Stepladder-Finale konnte sich die bis dahin Drittplatzierte Jessica Dozauer gegen Stefanie Jencz, Marina Weiske und Eva Lindner durchsetzen und gewann das RL-Turnier 2019 in der RL-Klasse A/B/C. Platz 2 ging an Eva Lindner und Platz 3 an Marina Weiske.

Frauen D/E/F:

In dieser Gruppe qualifizierten sich für das Finale Petra Mächler / HRR mit 2.042 Pins (Schnitt 170,17 Pins), Karin Jäger / MKV mit 1.932 Pins (Schnitt 161 Pins), Anna Bösl / STE mit 1.904 Pins (Schnitt 158,67 Pins), Antje Hockenjos / MKV mit 1.843 Pins (Schnitt 153,58 Pins) und Ulrike Dietrich / N-U mit 1.738 Pins (Schnitt 144,83 Pins).

Die Finalspiele ergaben keine Änderung in den Platzierungen. Petra Mächler gewann das RL-Turnier in der Gruppe D/E/F, Karin Jäger wurde Zweite und Anna Bösl belegte den 3. Platz.

Männer A/B:

Nach Vor- und Zwischenlauf lag Robert Pirzer / MKV unangefochten mit 2.379 Pins (Schnitt 198,25 Pins) in Führung. Die nächsten drei Plätze lagen fest in „Wiemkens“ Hand. Frank Wiemken / MKV ging mit 2.197 Pins (Schnitt 183,08 Pins) als Zweitplatzierter in das Finale, gefolgt von Moritz Wiemken / MKV mit 2.177 Pins (Schnitt 181,42 Pins) und Bernd Wiemken / MKV mit 2.167 Pins (Schnitt 180,58 Pins). Ebenfalls 2.167 Pins hatte Linus Schröder / MKV auf dem Konto und sicherte sich auf Platz 5 die Finalteilnahme.

Robert Pirzer konnte sich auch im Finale durchsetzen und wurde Meister der RL-Klassen A/B. Frank und Moritz Wiemken tauschten die Plätze; Moritz wurde Zweiter und Frank kam auf den 3. Platz.

Männer C:

Sascha Tos / HRR führte das Feld nach Vor- und Zwischenlauf souverän mit 2.310 Pins (Schnitt 192,50 Pins) an. Für das Finale qualifizierten sich außerdem Ewald Schneider / AUG mit 2.165 Pins (Schnitt 180,42 Pins), Karl Eichner / BAL mit 2.127 Pins (Schnitt 177,25 Pins), Marcel Müller / MKV mit 2.109 Pins (Schnitt 175,75 Pins) und Alberto Salazar / MKV mit 2.067 Pins (Schnitt 172,25 Pins).

Im Finale setzte sich Ewald Schneider durch und wurde Meister der RL-Klasse C. Damit verdrängte er Sascha Tos auf den 2. Platz; Karl Eichner behauptete sich auf dem 3. Platz.

Männer D/E/F:

Die Finalteilnehmer dieser Gruppe: Markus Zehendner / REG mit 2.227 Pins (Schnitt 185,58 Pins), Jörg Hantschel / BVU mit 2.146 Pins (Schnitt 178,83 Pins), Enrico Blättermann / MKV mit 2.118 Pins (Schnitt 176,50 Pins), Rudi Bauer / ROT mit 2.083 Pins (Schnitt 173,58 Pins) und Roland Reichert / BAL mit 2.033 Pins (Schnitt 169,42 Pins).

Enrico Blättermann gewann die Finalspiele gegen Roland Reichert, Jörg Hantschel und Markus Zehendner und wurde Sieger der RL-Klassen D/E/F. Markus Zehnendner kam auf den 2. Platz und Jörg Hantschel wurde Dritter.

Alle Ergebnisse sind auf der BBU-Homepage nachzulesen.

Leider gab es auch bei diesem Turnier Spieler, die zum Zwischenlauf unentschuldigt nicht angetreten sind. Es scheint, als wenn nur durch Sanktionen erreicht werden kann, dass die Absage innerhalb der vorgegebenen Frist mitgeteilt wird.

Auch wenn es für die Spieler aufgrund der anspruchsvollen Bahnverhältnisse ein „arbeitsreiches“ Wochenende war, kann man insgesamt von einer gelungenen Veranstaltung sprechen. Besten Dank an die Max Munich für die technisch einwandfrei laufenden Bahnen und den guten Service und an den MKV für die Ausrichtung des RL-Turniers.